Akademie der Künste der Welt

Akademie der Künste der Welt

Die Akademie der Künste der Welt (ADKDW) ist eine gemeinnützige Kultureinrichtung, die im Jahr 2012 von der Stadt Köln ins Leben gerufen wurde. Sie betrachtet sich selbst als Organisation von Künstler*innen, Forscher*innen und Kulturschaffenden und weniger als Bildungseinrichtung im herkömmlichen Sinn. Eine Findungskommission wählte 13 renommierte Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen aus aller Welt als Gründungsmitglieder der Akademie der Künste der Welt aus. Die 21 aktuellen Mitglieder bilden ein Netzwerk, das über den ganzen Globus verteilt ist. Sie kommen aus diversen Disziplinen, interagieren virtuell und treffen jährlich zusammen. Dabei verfolgen sie das Ziel, dem Konzept ‚Künste der Welt‘ eine spezifische und kritische Bedeutung zu verleihen.

Die ADKDW bewegt sich jenseits der eurozentristischen Doktrinen der Kulturgeschichte. Während sie den globalen Bedingungen des Post- und Neokolonialismus ihre Aufmerksamkeit schenkt, versucht sie, romantische Vorstellungen von Multikulturalismus, Globalismus und Identitätspolitik aufzudecken und zurückzuweisen. Angesichts eines gesellschaftlichen und politischen Klimas, das durch die überwältigende Logik der globalisierten Finanzmärkte und durch neoliberale Machtstrukturen geprägt ist, will die ADKDW außerdem Praktiken unterstützen, die gerade diese Bedingungen thematisieren und herausfordern. Die ADKDW will Reflexionsprozesse, Interventionen und Kooperationen in Gang setzen, die ein kritisches Verständnis der Künste fördern und die gegenwärtigen Bedingungen der kulturellen Produktion offenlegen und neu denken. Die ADKDW initiiert, produziert und organisiert Veranstaltungen in unterschiedlichen künstlerischen und diskursiven Sparten.