Kamala Dubrovnik

Kamala Dubrovnik

Kamala Dubrovnik – Eine der letzten Matriarchinnen ihrer Art und eine der ersten, die sich traut das offen zuzugeben. In einem westfälisch-indischen Olivenhain geboren, kaut sie mit Vorliebe auf fasanenen Schreibfedern herum und tritt gern in jedes Tintenfässchen auf dem Weg zum Literatur-Olymp.

Aber wird sie jemals dort ankommen? Die hanseatischen Kunsthistorikerchorknaben sagen „Niemals! Wir gipsen die Dubrovnik höchstens fürs Museum ein – wegen der Titten.“

Aber die von der Kölner KHM meinten: „Nehm‘ wa, die bringt uns noch richtig was.“

Seitdem hört man Sie schreiben, wenn sie nicht gerade krasse Kunstfilme dreht, als hedonistische Radiotante Liebesbekundungen in fremde Ohren säuselt oder auf federboageschmückten Flügeln alte Weisen singt.

Kamala schreibt über die essentiellen, äh existenziellen Dinge des Lebens: Sex, Tod, Essen. Achja und über Feminismus, denn sie ist ja eine – eine von denen – den Feminist_innen – ganz wichtig! Denn leider lässt sich das Patriarchat nicht durch Lacher und FickiFicki stürzen. Oder doch?


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